Twitter & WordPress- (k)eine Integration beider Dienste

Dieser Beitrag liefert keine Lösung, sondern vielmehr ein paar Ansätze und Anfänge. Das Schreiben hilft mir meine Gedanken und Ideen zu sortieren und daraus am Ende ggf. ganz andere Schlüsse zu ziehen, als ich am Anfang des Textes vielleicht hatte. Seht den Text daher als Diskussionsgrundlage.

Heute startete ich weitere Versuche WordPress und Twitter mit einander zu verknüpfen und bin noch lange nicht im Ziel. Erkenntnis des Tage: Es gibt viele Bruchstücke, aber keine Komplettlösung. Doch was wäre eigentlich eine Komplettlösung? Für mich würd dies – zum jetzigen Stand – folgende Features beinhalten:

  1. Eigener URL-Shorter
  2. Eigenen Bilderhoster mit automatischen Absenden von Tweets.
  3. Kommentare zu Posts & Bilderuploads mit nem Twitter-Profil verknüpfen.
  4. Antworten via @ in den Posts werden zu Twitter geschickt incl. einem @ auf den man Antwortet (Postautor oder eben ein anderer Kommentator)
  5. @ die nur via Twitter kommen, sollen in die in die Kommentare eingeordnet werden.

Beim bisherigen Stand meiner Überlegungen bin ich von zu vielen Plugins uns von zu wenig Standardfunktionen ausgegangen. Eine falsche Strategie wie mir beim genauen überlegen kommt, da eben die Verbindung zwischen den Plugins eher schwer ist.

Punkt 1 und 2 habe ich bisher mit dem Twitter Image Host Plugin gelöst. Eigentlich sehr sehr schick. Ein Login ist nicht notwendig und via einer public Uploadseite kann man sein Bild hochladen, den Tweet dazu verfassen und direkt an Twitter senden. Dort erscheint dann Tweet plus Shorten Link zur eigenen Domain und lenkt somit den Traffic nicht auf TwitPic & co, sondern zu sich selbst.

Heute nun kam die Kommentargeschichte dazu. Wie sollen eigentlich Kommentare gehandelt werden? Schön wäre doch, wenn die Kommentare zum Upload auch wieder zurück zu Twitter gehen. Für Punkt 3 meiner Liste fand ich das Tweet this Comment Plugin. Damit kann der Kommentator seine Kommentar nicht nur unter dem Upload platzieren, sondern auch noch zu Twitter senden. Zusätzlich zum Kommentar wird der Link (via dem Url-Shorter bit.ly) zum Upload hinzugefügt. Schon nicht schlecht da dadurch wieder Traffic zur eigenen Seite entsteht.

Doch hier hört das ganze jetzt auch auf. Plugins sind Insellösungen für Einfamilienhäuser. Manchmal schafft man es ein paar Inseln zusammen zu bringen um Platz für ein Doppelhaus zu schaffen. Umfassende Lösungen für ganze Siedlungen scheitern, dafür ist jeder Plugin-Entwickler sein eigener Bauherr.

Sobald ich wieder Zeit dafür habe, werde ich mich dem Thema aber noch einmal annehmen, die Strategie überlegen. Welche WordPress Standardfunktionen lassen sich eigentlich viel besser bereits nutzen, ohne Plugin. Welche Chancen geben die mit WP 3.0 kommenen Posttypes? Vielleicht liegt darin die Lösung.

Postie & Semmelstatz wieder in der Weiterentwicklung

Wenn ich mich an meine WordPress-Anfänge 2005  zurück erinnere gibt es zwei Plugins, die mich von Anfang an begleiteteten, beide aber irgendwann in ihrer Entwicklung eingestellt wurden: Semmelstatz, einem Statistik-Plugin und Postie, einem Mobile-Blogging-Plugin. Zwar liefen die Plugins noch aber ob das mit der kommenden WP-Version noch der Fall ist war immer etwas unsicher. Doch nun geht die Entwicklung weiter.

Semmelstatz

Das Statistik-Plugin Semmelstatz ist mein WordPress Statistik Plugin der ersten Stunde. Die Zahlen sind immer etwas “schöner” als unter Google Analytics was sicherlich daran liegt, das weniger Robots herausgefiltetert werden. Dazu gibt es noch eine Reihe von grundlegenden Statistikzahlen, die eben direkt im WordPress Adminbereich verfügbar sind. Umfangreichen Statistiktools liefern deutlich mehr Zahlenmaterial. Aber dazu ist meist ein extra Login notwendig und der schnelle Überblick geht meist in der Datenflut verloren. Semmelstatz liefert einen schnellen Überblick über die Anzahl der Besucher, die Klicks, die Referer, auf welche Beiträge sie klickten, welche Beiträge heute am meisten gelesen wurden und welche Suchbegriffe sie herführten. Insgesamt ist Semmelstatz ein kleines, aber sehr feines und rundes Statistiktool für WordPress, was im übrigen auch sehr gut unter WordPressMU läuft und seit ein paar Wochen vom Kopfhoch-Studio wieder weiterbetreut wird.

Postie

WordPress erhält mit jeder neuen Version neue Features, nur ein einziger Bereich bleibt seit Jahren stiefmütterlich behandelt: Mobiles Bloggen. Zwischenzeitlich haben sich zwar dutzende mobile Dienste entwickelt mit denen man Bilder, Videos und Texte von unterwegs aus publizieren kann. Aber die Möglichkeit direkt an den eigenen Blog seine Erlebnisse von unterwegs aus zu schicken wurde nie weiterentwickelt. Zwar gibt es  unter WordPress die rudimentäre Funktion ein eMail Postfach abzurufen und den Inhalt zu veröffentlichen, aber das ganze funktioniert sehr bescheiden mit aller Art von eMail-Anhängen und Konfigurationsmöglichkeiten sind gänzlich nicht vorhanden.

Postie, ein sehr geniales Plugin, hilft hier aus der Klemme. Basis ist auch hier ein eMail Postfach was abgerufen wird und die vorhandenen Mails publiziert. Postie kann aber aber sehr gut mit Bildern und Videoanhängen umgehen und hinterlässt eine Reihe von Konfigurationsmöglichkeiten. Nachdem Dirk Elmendork schon vor langer Zeit die Entwicklung von Postie einstellte, kümmert sich nun Robert Felty nun um die Weiterentwicklung und hat in den vergangen Wochen bereits viele Stunden investiert.

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