Supportverträge ja oder nein?
Wieder mal eine Frage die ich gern an die anderen Freelancer da draussen stellen möchte: Bietet ihre Euren Kunden Supportverträge an und wenn ja, was beinhalten diese?
Gerade bei Plattformen wie WordPress (und den unzähligen Plugins) erscheinen regelmässig Updates die es eigentlich einzuspielen gilt. Und das regelmässig. Keiner meiner Kunden will ich genau diese Aufgabe überlassen und daher ist dies meine Aufgabe. Bei einigen Projekten wird auf Stundenbasis bezahlt, bei einigen kleineren Projekten ist es im Hosting mit inbegriffen, bei einigen hab ist diese Frage nie geklärt und ich mache es gratis. Das Ganze ist unbefriedigend, weil etwas unstrukturiert.
Nach längerem überlegen kam ich heute zu folgendem Zwischenstand: Ich erhöhe die monatlichen Hostinggebühren und werde dafür den “technischen” Support mit einbeziehen. Anwendersupport kommt ggf. extra, zumindest werd ich das anbieten.
Ursprünglich dachte ich alles in einen Supportvertrag zu pressen, denke aber eine Teilung ist besser. Technischer Support wird oft von Kunden nicht für notwendig erachtet. “Die Webseite läuft doch”, denken viele Kunden und verstehen nicht, warum Updates notwendig sind. Dafür ist die Materie zu technisch, zu unhandlich für die Meisten. Ein Anwendersupport verstehen sie eher, schliesslich wollen sie eine Antwort auf ihre Fragen oder auch mal ggf. kleine Änderungen. Der Zusammenhang zw. Rechnung und Output ist deutlich.
Soweit meine Gedanken dazu und mich interessiert, wie ihr sowas handelt? Macht ihr Updates von WordPress & Co? Gratis oder habt ihr nen Supportvertrag dafür? Oder macht ihr es nach Aufwand oder garnicht? Würde mich freuen wenn über die Kommentarfunktion ein kleiner Austausch zustande kommt.
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am 26. April 10 at 15:18
[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von meerblickzimmer, Jens Luniak erwähnt. Jens Luniak sagte: An die Freelancer: Habt ihr Supportverträge mit euren Kunden und wenn ja, wie sehen die aus? http://bit.ly/d3vMVq (via @meerblickzimmer) [...]
am 16. June 10 at 22:33
Ich glaube gerade bei CMS-Systemen ist ein Wartungsvertrag notwendig, sei es nun bei Freelancern oder bei Agneturen, denn eines steht fest, gerade bei den Open-Source-CMS ist ein regelmäßiges Update alleine schon aus Gründen der Sicherheit notwendig, schließlich finden auch Hacker immer wieder neue Wege sich in ältere Versionen einzuloggen und so den Website-Betreibern zu schaden.
Abgesehen davon sind derartige Wartungsverträge ein guter Weg der Kundenbindung, denn auf die Art können die Kunden weiteres Vertrauen zum Admin erlangen und Folgeaufträge ergeben sich dadurch meist wie von selbst.
am 15. July 10 at 11:26
Und warum nicht einfach einen reseller bei einem großen Anbieter wie domainfactory oder allinkl? Die Kunden können dann direkt an deren technischen Support gehen, ist auch bei Resellern inclusive. Mit Gratisnummer.
am 12. August 10 at 16:59
@ff-webdesigner: Weil reseller (wer auch immer) nix mit der Wartung von CMS-System zu tun hat. Dort kauft man sich die Garage für sein Auto (= CMS) . Mehr auch nicht. Den Service am Auto muss woanders durchgeführt werden und darum drehten sich meine Gedanken.